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Integration von Drupal mit einer bestehenden Site

olav — Fri, 10/31/2008 - 14:12

Die Einführung eines neuen Community-Frameworks bedeutet nicht notwendigerweise den kompletten Relaunch eines Web-Auftrittes. In diesem etwas längeren Artikel erkläre ich die verschiedenen Aspekte der Integration des klassischen Content Management Systems SixCMS mit Drupal.

Die Aufgabenteilung festlegen

In der ersten Phase des Webs – bis etwa zur Jahrtausendwende, waren die Aufgaben eines Content Management Systems klar umrissen: Es sollte die Verwaltung eines bis dahin statischen Web-Auftrittes übernehmen und erleichtern. Seither hat sich einiges geändert. Kaum mehr ein Unternehmen oder Projekt kommt ohne eine Website aus. Nur ganz kleine Auftritte werden noch als statische HTML-Seiten realisiert; der Einsatz eines CMS ist inzwischen Standard. Die Struktur der Site folgt allerdings oft noch einem sehr hierarchischen Ansatz, sowohl in Bezug auf die Arbeitsabläufe als auch in Bezug auf die Navigationsstrukturen.

Mit der Diskussion um das Web 2.0 kommt Bewegung in diese starren Strukturen. Die Hoffähigkeit des „Mitmach-Webs“ treibt plötzlich auch Marketing-Abteilungen größerer Unternehmen und deren Multimedia-Dienstleister dazu, sich interaktive Erweiterungen für ihre Websites zu wünschen. Die häufig eingesetzten, konventionellen Content Management Systeme wie das verbreitete SixCMS oder das beliebte Open-Source-CMS TYPO3 haben allerdings entweder gar keine oder nur vereinzelte Erweiterungsoptionen für mehr Interaktivität. Stellt sich die klassische Frage nach dem Make or Buy.

Unsere Erfahrung ist, dass mit TYPO3 die Ergänzung der Broschüren-Site um Nutzerprofile, Weblogs, Foren oder RSS-gespeiste Content Syndication schnell zu einer Irrfahrt durch Erweiterungsmodule mit zweifelhaftem Funktionsumfang und Fertigstellungsgrad oder – alternativ – zu einem Software-Entwicklungsprojekt mit unkalkulierbarem Aufwand wird. Da das Redaktionssystem von TYPO3 an einer hierarchischen Site-Struktur ausgerichtet ist, empfanden wir anders strukturierte Sites auf der Basis von TYPO3 unnötig komplex und unintuitiv zu bedienen.

Das kommerzielle SixCMS verfolgt einen anderen Ansatz. Auf den ersten Blick bietet sein Redaktionssystem nicht die klare, baumartige Struktur einer typischen Broschüren-Site. Es bietet allerdings bereits von Hause aus alle Basisfunktionen wie Nutzer- und Medienverwaltung, freie Datenmodellierung, eine flexible Template-Sprache sowie mächtige Optionen zum Caching und zur Lastverteilung durch Replikation, um Web-2.0-Funktionen vollständig neu zu entwickeln. Das Redaktionssystem ist flexibel an unterschiedliche Site-Strukturen anpassbar.

In unserem Buch sind wir vom Einsatz Drupals in der klassischen Rolle eines beherrschenden CMS ausgegangen. Das CMS verwaltet eine Website vollständig, angefangen beim Session Management über den gesamten Seitenaufbau bis hin zur Verwaltung redaktioneller und von Besuchern beigesteuerter Inhalte. Aufgrund seiner mächtigen Funktionen zum Aufbau von Online-Communities macht der Einsatz von Drupal aber auch als Ergänzung eines klassischen CMS um eben diese Funktionen Sinn.

In diesem Artikel wollen wir uns Szenarien ansehen, in denen Drupal im Sinne des Web 2.0 eine bestehende Website um interaktive Funktionen ergänzt. Zu Beginn eines solchen Integrationsprojektes sollten Sie sich über die Aufgabenverteilung in den drei Bereichen Inhalte, Seitenaufbau und Gestaltung sowie Verwaltung der Besucherdaten Gedanken machen.

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Zusatz-Kapitel

Anonymous — Sun, 11/09/2008 - 18:32

Ist es möglich, diesen Nachtrag als pdf Datei zu bekommen, um es ins Buch zu legen?

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Praxiswissen Drupal 6. oreillys basics

Mein Buch ist erschienen:

Image of Praxiswissen Drupal 6. oreillys basics

Hier ist die Zusammenfassung.

Hm, lecker!

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